26. September 2018

Baustellenkamera Brinno TLC200

Um den Fortschritt auf unserer Baustellen festzuhalten, haben wir beschlossen eine Zeitrafferkamera das Geschehen festhalten zu lassen. Dazu ist die Brinno TLC200 (im Set BCC100 mit wetterfestem Gehäuse und Wandbefestigung) bei uns eingezogen.

Quelle: Amazon
Der tatsächliche Baustart hat sich leider deutlich verzögert - dazu ein anderes Mal mehr -, wir haben die Kamera aber natürlich trotzdem schon mal getestet. Für einige Vorbereitungsarbeiten rund ums Haus haben wir während unseres Urlaubs für eine Woche ein fahrbares Gerüst ausgeborgt - den Aufbau haben wir mit der TLC200 dokumentiert:




Die Befestigung im wetterfesten Gehäuse funktioniert dank der elastischen Bänder sehr gut. Ob das Gehäuse bei Regen auch wirklich wasserdicht bleibt und die Kamera zuverlässig schützt konnten wir auf Grund der anhaltenden Trockenheit noch nicht testen.

Auch die Wandbefestigung zur Montage mit Schrauben haben wir noch nicht ausprobiert.

Die Inbetriebnahme der Kamera ist wirklich einfach - mit dem Drehknopf auf der Rückseite der Kamera wird das Gerät aktiviert, mit den beiden Tasten "Menu" und "Time" werden die nötigen Einstellungen für Bildqualität & -größe, Aufnahmeintervalle, etc. gewählt.
Wenn nicht in den Menüs navigiert wird, zeigt das Display ein Live-Bild der aufzuzeichnenden Szene, was sehr hilfreich zum Ausrichten der Kamera ist.

Die Bildqualität ist zwar nicht berauschend, für den Zweck aber absolut ausreichend. Durch das sehr weitwinkelige Objektiv kommt es zu relativ starker tonnenförmiger Verzeichnung, bei Objekten die weit genug entfernt sind fällt das aber nicht allzusehr auf.

Einzig bei Gegenlicht kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung, die aber auch zu erwarten ist:

Aufnahme unsere Gartens am späten Vormittag

Aufnahme unseres Gartens am späten Nachmittag bei Gegenlicht


Wir werden deshalb die Kamera jedenfalls mit Blick nach Norden montieren, wenn wir die Arbeiten an unserem Haus dokumentieren wollen.

Insgesamt sind wir mit unserer Zeitrafferkamera sehr zufrieden, und werden sicher viel Spaß damit haben!






18. September 2018

Bankdarlehen

In Teil 2 der Serie rund um die Finanzierung geht es um das Bankdarlehen.

Bereits bevor wir in die Planung des Ybbshäuschens gestartet sind, haben wir uns natürlich darüber gedanken gemacht wie hoch die von uns monatlich aufbringbare Kreditrate sein dürfte. Dabei sind wir von einem worst-case-Szenario ausgegangen, nämlich von dauerhaft nur einem Gehalt.
Aus dieser Zahl konnten wir mit einfacher Zinseszins-Rechnung einen maximalen Kreditbetrag abschätzen. Die hier angenommenen Zinssätze haben wir in einem ersten Beratungstermin mit einem Bankbetreuer abgeglichen. Bei diesem Termin wurde uns auch vom Experten versichert, dass die von uns anvisierte Kreditsumme für uns auf jeden Fall leistbar ist.

Nachdem wir im Rahmen der Planung durch unseren Architekten eine detaillierte Kostenschätzung erhalten haben, haben wir uns mit konkreten Anfragen an unsere Hausbanken gewendet.
Beides sind traditionell etablierte österreichische Banken, die allerdings sehr unterschiedlich groß sind (Bank A mit ca. 100 Mitarbeitern, Bank B mit ca. 10 Mitarbeitern).

In der ersten Angebotsrunde hatte - für uns etwas überraschend - die kleinere Bank B doch deutlich die Nase vorne. In einer zweiten Runde konnte Bank A dann deutlich aufholen, sodass wir am Ende zwei sehr ähnliche Angebote vorliegen hatten.

Da die Fahrtzeit zur Bank A für uns nur wenige Minuten beträgt, Bank B aber ca. 100km entfernt liegt haben wir dann entschieden, mit Bank A fortzufahren. Bei der ersten Durchsicht der Verträge kam es hier aber zu einigen sehr unerfreulichen Vorfällen. Einige Punkte waren plötzlich im Vertragstext deutlich anders enthalten als dies im Vorfeld vereinbart wurde. Für uns ein absolutes No-Go war dann die Forderung nach einer Gehaltsverpfändung, einschließlich des Rechts für die Bank dies jederzeit an die gehaltsauszahlende Stelle zu melden. Wir sind der Meinung, dass es unsere Arbeitgeber nichts angeht wie hoch unsere Schulden sind.

Aus diesen Gründen haben wir unsere Entscheidung revidiert und sind nun doch bei Bank B geblieben. Hier haben wir uns rundum gut betreut gefühlt, auf unsere Fragen & Wünsche wurde unkompliziert eingegangen und das Vertrauen, das von Bank A von uns gefordert wurde, wurde hier auch uns entgegengebracht.

Was man aus dem Thema sicher mitnehmen kann, ist dass der vermeintliche Vorteil von großen Firmen oder Banken oft durch große Flexibilität mehr als wettgemacht wird und es sich in jedem Fall lohnt die eigenen Wünsche und Vorstellungen anzusprechen!